Zahlen lernen mit Phantasie

Mathematik und Zahlen sind für viele ein Horror. Aber das muss nicht so sein, denn die Welt der Zahlen kann spannend, lustig und sehr abwechslungsreich sein. Deshalb nennt Dr. Manfred Fitzner sein Buch auch: Eine Abenteuergeschichte zum Vorlesen (oder: Zählen lernen mit Marie). Ein Einführungsbuch für Eltern stellt eingängig das Konzept vor, mit dem „Zählen für Zwerge“ anhand einfacher Methoden dargestellt wird. Mit einer Reise in die Welt der Zahlen, die als Märchen aufbereitet wurde, lernen die Kinder im Zahlenzauberwald, wie man sich einzelne Ziffern besser merken kann.

Marie lernt den ängstlichen zwei-köpfigen Riesen kennen und erlebt mit ihm allerhand Abenteuer, bei der immer einen Zahl im Mittelpunkt steht. Die Kinder werden an die Wochentage, die Uhrzeit und spielerisch an das Verständnis für das Rechnen herangeführt.

Die Comic-Künstlerin Dagmar Gosejacob hat die Geschichte sehr liebevoll und witzig illustriert, so dass die Kinder mit großem Spaß bei der Sache sein werden, wenn sie die Abenteuer von Marie miterleben und dabei, fast ohne es zu bemerken, die Zahlen von Eins bis Vierzehn lernen.

Marie im Zahlenzauberwald

Dr. Manfred Fitzner

Illustrationen Dagmar Gosejacob

24 Seiten

12,90 Euro

erhältlich im Backe-Verlag

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Unser 5000ter Babysitter!

Der 29 -jährige Abdi Demera aus Berlin freut sich, als 5000ter Kinderbetreuer  angemeldet zu sein.

Abdi Demera ist einer der jungen und engagierten Babysitter bei www.kinderfee.de, die vielfältige Qualifikationen und Erfahrungen aufweisen – und aus den unterschiedlichsten Kulturen kommen. Vor einem Jahr ist er aus Äthiopien nach Berlin gekommen, besucht zurzeit einen Deutschkurs und gibt neben dem Babysitten auch Mathe-Nachhilfeunterricht. Zu den Unterschieden der Kindererziehung in beiden Ländern befragt, berichtet Abdi: „In Deutschland fragen die Kinder sehr viel und haben viel Spielzeug. In Äthiopien dürfen die Kinder nicht sprechen, wenn die Erwachsenen reden und haben nicht so viel Kontakt mit den Eltern wie die Kinder hier.“ Ihm mache es großen Spaß, mit den Kindern zu basteln und zu malen. Die Kinder und die Eltern sind von Abdi begeistert. Abdi Demera wird immer wieder von ihnen angefragt.

 

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Bütteeeeeeee – Ich hätt sooooooo gern ein Haustier!

Kennen Sie auch den flehenden Blick Ihres Kindes, wenn es um Tiere geht? “Bitte, bitte, bitte! Ich kann mich wirklich schon kümmern…”

Hmmm…, wie ist das eigentlich mit Haustieren? Mit Haustieren in der Stadt?

Tatsächlich fördern Haustiere die soziale Entwicklung von Kindern positiv. Selbst Psychologen heben die positiven Effekte des Zusammenlebens mit Tieren hervor: ob Sie es glauben oder nicht – bei einer guten Kind-Hund-Bindung kann sich sogar die Freude am Lernen erhöhen. Kinder lernen Verantwortung zu übernehmen und werden somit ein Stück selbstständiger. Mit einem Haustier haben sie einen (kleinen) Freund, der auch mal als Seelentröster dient und sie stärker macht. Außerdem lernen Kinder durch Haustiere die Bedürfnisse von Tieren kennen – und auch mal ihre eigenen Wünsche zurückzustellen.

Spricht also erst einmal nichts gegen ein Haustier. Damit das Kind in Sachen Verantwortung aber nicht gleich überfordert wird, ist es vielleicht sinnvoll, sich erst einmal ein kleines Haustier, wie z.B. Fische, ein Kaninchen oder zwei Meerschweinchen zuzulegen. Hier sind das Sauberhalten des Käfigs und das Füttern der Tiere überschaubare Aufgaben.

Ab etwa fünf Jahren können Kinder schon mit einem (nicht allzu großen) Hund Gassi gehen. Bei Hunden, die sehr viel Auslauf brauchen, könnte allerdings ein Großteil des Gassigehens auf Sie zurück fallen – also einfach vorher im Tierheim, beim Züchter oder beim Tierarzt beraten lassen!

Und wenn Sie oder ein Familienmitglied eine Tierhaarallergie haben oder es andere Gründe gibt, warum Sie kein eigenes Haustier haben können?

Auch hierfür gibt es Lösungen! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Urlaub auf dem Bauernhof? Oder vielleicht besteht die Möglichkeit, dass sich Ihr Kind um ein Tier in der Nachbarschaft kümmern kann. Oder gibt es ein Tierheim in der Nähe? Dann würde eventuell die Möglichkeit bestehen, dort in regelmäßigen Abständen Hunde auszuführen – einfach mal nachfragen!

Und was, wenn Sie selbst in den Urlaub fahren? Nun, falls keine Möglichkeit besteht das Haustier mitzunehmen und es keine Nachbarn gibt, die gerne mal auf Ihr Tierchen aufpassen würden, dann gibt es immer noch Tierpensionen, wo sich jemand liebevoll um Ihr Haustier kümmert.

Buchtipp: Ein Hund für eine Woche. Leon und Pia dürfen den Hund der Nachbarin, die ins Krankenhaus muss, eine Woche zu sich nehmen. Schon lange wünschen sie sich einen Hund, doch ihre Eltern sind dagegen. Bollo stellt eine Menge an, aber schon bald haben ihn alle so in ihr Herz geschlossen, dass sie ihn am liebsten nicht mehr hergeben wollen.

 

 

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Die Kuddel-Muddel

Unser Haus wird bevölkert von einer Vielzahl kleiner, eher unerwünschter Geschöpfe – davon bin ich nun, nach jahrelanger Forschung, überzeugt. Dass Kalorien kleine Tierchen sind, die nachts die Kleidung enger nähen, hat sich ja in den letzten Jahren herumgesprochen und zeitweise fühlen sie sich auch bei uns sehr wohl, besonders im Schrank meines Mannes und in meinem. Bei den Kindern werden die Klamotten eher zu kurz als zu eng und ich vermute, es liegt nicht an den Kalorien, sondern daran, dass aus Kindern Leute werden – was meint ihr?

In den letzten Jahren aber ist eine andere Population stark gewachsen und wenn man nicht mit aller Härte gegen sie vorgeht, okkupiert sie ein Zimmer, eine Wohnung und, wenn man nicht aufpasst, ein ganzes Haus samt Keller, Dachboden und Schuppen! Lange hab ich gerätselt, wer hier bei uns ein Eigenleben führt und nach eingehenden Beobachtungen, Recherchen und Feldversuchen bin ich dahinter gekommen: in unserem Haus leben nicht nur Kalorien, sondern auch Kuddel-Muddel!

Gesehen hab ich sie leider noch nicht, aber ihre Spuren finden sich überall. Besondere Vorlieben hegen die Kuddel-Muddel für leere Flächen und stille Eckchen hinter dem Sofa. Der Buffetschrank im Wohnzimmer, das Klavier und auch die Kommode sind beliebte Tummelplätze der kleinen Hausbewohner. Langsam und geduldig, manchmal jedoch auch in Windeseile, richten sie sich dort ein. Zunächst fällt es nicht auf, da schleppen sie nur die Tagespost dorthin, mittags dann das Bastelzeug, welches eigentlich vom Esstisch in die Kommode soll, aber dann von ihnen mühevoll zu einem sehr instabil aussehenden Haufen gestapelt wird.  Fernbedienungen, Cremetuben, Rosenscheren, Notizzettel, Werbeprospekte, Spielsachen, DVDs, CD-Spindeln, Haargummis, Armbänder, Bücher, Stecknadeln, Locher, Digitalkamera, Kugelschreiber, Glückwunschkarten, Badekugeln … diese Aufzählung ließe sich seitenweise fortsetzen, denn die Kuddel-Muddel machen vor nahezu nichts Halt! Und es bleibt mir nichts anderes übrig, als mit verlässlicher Regelmäßigkeit eine Fläche nach der nächsten wieder leerzuräumen – um Platz zu schaffen für neue Gebilde.

Aber es kommt noch schlimmer: Wohnzimmer, Küche, Kinderzimmer, Badezimmer und Schlafzimmer sind nur die gern besuchten Ausflugsziele, das Hauptquartier liegt wo anders. Oder sollte ich besser sagen, „die Hauptquartiere“? Denn ich denke, Kuddel-Muddel sind dezentral organisiert: das Gartenhäuschen und der Schuppen sind fest in ihren Händchen, ich glaube, einige haben es sogar bis in den Dachboden geschafft.  Am meisten aber fasziniert mich ihre Arbeit im Keller. Dort halten wir uns kaum auf, dennoch sind wir mehrmals täglich unten – um Wäsche zu waschen, Getränke zu holen, Kartoffeln zu lagern … man sollte meinen, diese Aktivität würde die Muddel vertreiben. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Erst vor einigen Wochen haben wir dort alles aufgeräumt, auf dem Tisch konnte ich meine Wäsche zusammenlegen und der Boden war sauber und stapelfrei. Und jetzt? Steht der Tisch voller Körbe, Kisten, Flaschen, Karnevalskostümen, unter dem Tisch stapeln sich das Altglas und die Winterschuhe … Die Aufzählung könnte ich problemlos noch einige Zeilen weiterführen. Manchmal stehe ich fassungslos davor und frage mich „Wie werde ich die Kerlchen wieder los?“ Ich befürchte, das Unterfangen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Kuddel-Muddel sind Zivilisationsfolger, wir müssen mit ihnen leben wie mit den Fliegen, Mücken und Spinnen (von den Hausstaubmilben will ich gar nicht erst anfangen), die sich in unseren Häusern wohlfühlen. Deshalb werde ich meinen Frieden mit ihnen schließen. Ich räume ihnen ein eingeschränktes Aufenthaltsrecht ein, im Keller und im Schuppen, manchmal auch im Schlaf- und Badezimmer. In allen anderen Räumen werde ich sie, unterbrochen von kurzen Phasen des Kraftschöpfens (das Wort ‚Kapitulation‘ vermeide ich lieber), weiterhin unerbittlich bekämpfen.

Rabenmutter

Die Rabenmutter auf facebook

 

 

 

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Kinder und Fernsehen

Kennen Sie das auch? Sie hatten einen langen Arbeitstag und müssen danach direkt zur Kita/Tagesmutter hetzen, um Ihr Kind noch rechtzeitig abzuholen – wie groß ist da die Verlockung, zu Hause einfach mal den Fernseher für das Kind anzuschalten, um einige Minuten für sich zu haben. Mal ist auch gar nichts dagegen einzuwenden. Schon gar nicht, wenn Sie wissen, was und wieviel Ihr Kind gerade schaut.

Bei der der Auswahl des Programmes kann die Broschüre “Flimmo” ganz hilfreich sein. Hier findet man geeignete Sendungen für Kinder unterschiedlichen Alters. Die “Flimmo” ist online oder drei Mal jährlich als Broschüre zu bekommen.

Zu viel und auch kritikloses Fernsehen kann dagegen zu wirklich unerwünschten Folgen führen.

Wussten Sie zum Beispiel, dass TV-Konsum etwas mit unkonzentriertem Verhalten in der Schule zu tun hat? Eine amerikanische Längsschnittstudie (Christakis et al. 2004) hat herausgefunden, dass der Fernsehkonsum eines Zweijährigen von etwa zwei Stunden am Tag mit einer Aufmerksamkeitsstörung als Siebenjähriger zusammenhängt.

Und da man sich beim Fernsehen kaum bewegt und manchmal ganz gern nebenbei isst, kann die Flimmerkiste Übergewicht mit weiteren Folgen wie Herzinfarkt, Diabetes oder Schlaganfall begünstigen.

Was uns Erwachsenen nicht auffällt ist auch, dass viele Filme eine recht schnelle Bildfolge haben, die vom kindlichen Gehirn noch gar nicht verarbeitet werden kann.

Mein Tipp zum Fernsehkonsum eines Kindes ist, gemeinsam mit dem Kind einen TV-Plan für eine Woche festzulegen, sofern das Kind alt genug dafür ist. Ansonsten sollte der tägliche Fernsehkonsum bei bis Fünfjährigen nicht über 30 Minuten liegen. Natürlich kann es auch Ausnahmen (!) geben. Hilfreich für die kindliche Verarbeitung ist es, über das Gesehene zu sprechen. Vor allem, wenn es sich um Filme/Sendungen handelt, die Szenen enthalten, die dem Kind Angst machen könnten.

In Kindertageseinrichtungen finde ich die Flimmerkiste übrigens absolut fehl am Platz!

Tipps zum Weiterlesen:

Flimmo:  http://www.flimmo.de/

M. Spitzer: Vorsicht Bildschirm! dtv.Verlag München

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Kinderfest der Sinne begeisterte kleine Kreative und ihre Eltern

Am Sonntag, dem 18.03. 2012, fand unser Kinderfest der Sinne im Bürgerzentrum Köln-Deutz das statt. Allen hat es großen Spaß gemacht!

Sehr fantasievolle, künstlerische und lustige „Klicki-Tickis“ sind dabei entstanden. Außerdem wurde mit gesunden Speisen und Getränken der Geschmackssinn getestet. Die Kinder fanden es sehr spannend, sie haben zusammen mit ihren Eltern erlebnisreiche Stunden verbracht.

„Es ist toll, einen persönlichen Kontakt zu unseren Kunden aufzubauen. Das direkte Feedback zu unserem Angebot, das wir bei so einer Gelegenheit bekommen, nehmen wir immer sehr gerne an“, erklärte Stefan Gärtner, Geschäftsführer von kinderfee.de. Rene Tillmann von pollywoggie.de und Daniel Schaffeld von clubfamily.de können dem nur zustimmen. „Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen in ähnlichem Rahmen.“

Die Veranstalter, kinderfee.de, clubfamily.de und pollywoggie.de, haben sich vor kurzem zu der Initiative Wir leben Familie zusammen geschlossen. Weil das Premieren-Event Kinderfest der Sinne in Köln so erfolgreich verlaufen ist, wird bereits die nächste Veranstaltung geplant. Sie soll in diesem Sommer mit einem neuen Konzept stattfinden.

Der Veranstaltungsort, das Bürgerzentrum Köln Deutz, war für das Kinderfest ausgesprochen passend. Die Initiative Wir leben Familie bedankt sich ganz herzlich und möchte in Zukunft gerne wieder mit dem Bürgerzentrum zusammenarbeiten.

 

 

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Hygienevorschriften sollen auf das absolute Mindestmaß beschränkt werden

Tagesmütter und –väter können wohl aufatmen. Seit Anfang des Jahres herrschte große Verunsicherung, weil nach einer Auslegung der EU-Hygienevorschriften Tagesbetreuungspersonen als LebensmittelunternehmerInnen eingestuft und mit überzogenen Auflagen und bürokratischen Anforderungen belastet werden sollten. Aus Sicht des Bundes ist diese Handhabung unverantwortlich, wie jetzt erklärt wurde.

In einer Presserklärung hat das Bundesverbraucherministerium am 16. März die zuständigen Behörden der Bundesländer aufgefordert, die Auflagen für Tagesmütter auf das absolut notwendige Mindestmaß zu beschränken.

„Was einzelne Behörden in den Ländern an Maßnahmen vorsehen, ist völlig überzogen und in keiner Hinsicht begründbar. Auch wenn Tagesmütter rein juristisch unter die Definition von Lebensmittelunternehmern fallen, ist in der Praxis die Beachtung weniger, verständlicher Regeln völlig ausreichend“, erklärte ein Sprecher des Bundesverbraucherministeriums am Freitag in Berlin.

Das Bundesverbraucherministerium vertritt die Auffassung, dass bei der Umsetzung vernünftige und praktikable Lösungen gefunden werden sollen, die der bestmöglichen Versorgung der Kinder gerecht werden. Die Hygienestandards sollen dem Niveau entsprechen, das in jedem gut geführten Haushalt sowieso eingehalten wird, wurde betont.

Die Anwendung der EU-Hygiene-Vorschriften liegt in der Verantwortung der Bundesländer, die dabei große Ermessungsspielräume haben. Die Behörden vor Ort sollten verhältnismäßige Lösungen finden – und nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.

Und das sollten Lösungen sein, die Kindern, Tagesmüttern und Eltern gerecht werden und nicht ausufernden Bürokratien, findet auch kinderfee.de.

Weitere Informationen: Bundesverbraucherministerium

 

 

 

 

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Kinderfest der Sinne in Köln

„Hören, Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken – mit allen Sinnen die Welt entdecken.“ Das ist das Motto für unser Kinderfest am 18. März 2012 im Bürgerzentrum Köln-Deutz. Unternehmungslustige Kinder im Alter von bis zu 12 Jahren sind mit ihren Eltern und Geschwistern herzlich eingeladen, alle Sinne auszuprobieren. Tasten, Riechen, Sehen und Hören werden auf einem Parcours auf fünf Stationen erfahren. Dabei wird mit entsprechenden Materialien von jedem Kind ein persönliches „Klicki-Ticki“ gebastelt – das ist ein selbstgestaltetes künstlerisches Spielzeug, das die Kinder dann mit  nach Hause nehmen können. Damit auch der fünfte Sinn – Schmecken – nicht vergessen wird, dürfen nach der gelungenen Bastelarbeit feine (und gesunde) Sachen gegen ein kleines Entgelt gegessen und getrunken werden. Die Materialien werden zur Verfügung gestellt und der Eintritt ist kostenlos.

Veranstaltet wird das kreative Fest für Familien von der vor kurzem gegründeten Initiative ‚Wir leben Familie‘, ein Zusammenschluss von kinderfee.de mit clubfamily.de und pollywoggie.de. Wir freuen uns schon auf einen erlebnisreichen Tag!

Ort: Bürgerzentrum Deutz, Tempelstraße 41-43, 50679 Köln
Termin: Sonntag, 18. März 2012, 10:00 – 18:00 Uhr

Weitere Informationen im Internet: www.kinderevent-koeln.de

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Worauf es beim Lernen ankommt

Viele Gehirnforscher beschäftigen sich bereits seit geraumer Zeit damit, wie unser Gehirn lernt. Und auch uns beschäftigt das – wie lernen Kinder am effektivsten? Worauf kommt es an? Beginnt Lernen tatsächlich erst in der Schule oder schon früher?

Wie wir Erwachsene vielleicht aus eigener Erfahrung wissen, lernen wir am besten, wenn uns etwas interessiert: Sie wollen endlich ein Smartphone haben, weil es jeder zu haben scheint? Die Bedienung lernen Sie recht schnell, weil Sie vor anderen nicht dumm da stehen wollen. Es interessiert Sie, dieses Smartphone nutzen zu können.

Solche oder ähnliche Beispiele kennen Sie ganz bestimmt. Und auch den Kindern geht es ähnlich. Je mehr sie sich für eine Sache begeistern, umso leichter fällt ihnen das Lernen. Die Aufgabe der Eltern, Erzieher und Lehrer ist es, diese Begeisterung zu halten bzw. Begeisterung für bestimmte Themen entstehen zu lassen, beispielsweise durch spannende Geschichten.

Neugierde ist ebenfalls ein Antrieb beim Lernen. Staunen, etwas selbst herausfinden (Experimente) und etwas miterleben (Ausflüge) – Erfolgserlebnisse, an die man sich leichter erinnert, als an auswendig gepaukte Lieder.

Lernen findet immer und überall statt. Wir hören eigentlich nie damit auf. Lassen Sie also ihre Kinder so vielfältige und viele Erfahrungen wie möglich sammeln, allerdings ohne sie dazu zu drängen. Werden Sie kreativ – machen Sie mit den Kindern Zeitreisen, wenn sie sich für Dinos interessieren. Fliegen Sie mit ihnen ins Weltall, wenn sie sich für außerirdische Monster interessieren, kochen Sie gemeinsam, wenn das Kind gerne eine Puppenmama/-papa ist … Wecken Sie die Neugier in Ihrem Kind, indem Sie den Zoo, das Museum oder das Science-Zentrum besuchen. Gehen Sie gemeinsam im Wald spazieren oder bauen Sie am Bach Wasserräder oder einen Staudamm. Das alles ist naturwissenschaftliches Lernen, dazu kommen die Sprachförderung durch die Gespräche und natürlich eine Menge Bewegung.

Lassen Sie Ihr Kind selbständig den Tisch decken oder planen Sie die Renovierung des Kinderzimmers. Hierbei finden logisches Denken, Mathematik, ästhetische Bildung und natürlich auch die Sprachförderung statt.

Was sich Kinder auf eigene Faust erarbeitet haben, bleibt nachhaltiger haften und wird besser erinnert. Auch fällt es so Kindern leichter, neue Dinge zu lernen, da sie auf ihre Erfahrungen aufbauen können.

Last but not least – sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind ausreichend Schlaf bekommt. Die Hirnforschung fand nämlich heraus, dass sich Gelerntes im Schlaf verfestigt. Neu Gelerntes wandert quasi im Schlaf vom Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis – und natürlich verfestigt es sich durch Wiederholungen. ☺

Ein vielleicht interessantes und zudem amüsantes Buch zu diesem Thema: Lernen – Gehirnforschung und die Schule des Lebens von Manfred Spitzer.

Und für die etwas Jüngeren: Gehirnforschung für Kinder – Felix und Feline entdecken das Gehirn von Gerald Hüther.

 

 

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Kinderkrippe oder Tagesmutter?

Die Auswahl der Betreuungsformen für unter 3-Jährige scheint auf den ersten Blick recht übersichtlich – Kinderkrippe oder Tagesmutter. Doch auch hier muss eben eine Entscheidung getroffen werden. Was sind also die Unterschiede?

Eine Krippenerzieherin darf bis zu sechs Kinder betreuen, das variiert nach Bundesland. Sie hat eine abgeschlossene Ausbildung von mindestens drei Jahren (inklusive mehrerer Praktika) hinter sich und arbeitet in einer Einrichtung (Kinderkrippe/Kindertagesstätte).

Eine Tagesmutter darf bis zu fünf Kinder betreuen. Die Ausbildung zur Tagesmutter, quasi die Mindestanforderung, beträgt 160 Stunden. Das sind bei einer 40-Stunden- Woche insgesamt vier Wochen. Meistens sind die Tagesmütter mit fünf Kindern auch ausgebildete Pädagoginnen oder sind schon einige Jahre als Tagesmutter tätig. Alle anderen bekommen eine Erlaubnis für drei Kinder. Die Tagesmutter (oder auch der Tagesvater – ja, das gibt es auch!) betreut die Kinder meist in ihrer eigenen Wohnung. Es kann auch sein, dass ihr eigenes Kind/ihre Kinder zusätzlich zu den zu betreuenden Kindern dazu kommen.

Die Ausbildungszeit von Erzieherinnen und Tagesmüttern unterscheidet sich gewaltig, aber es lohnt sich oft, genauer hinzuschauen. Viele Tagesmütter haben – wie gesagt – bereits eine abgeschlossene Ausbildung im pädagogischen Bereich. Zudem gibt es eine Vielzahl von Fortbildungen, die Tagesmütter und Erzieherinnen besuchen können (und sollten).

In Kinderkrippen arbeiten oft zwei bis drei Erzieherinnen in einer Gruppe zusammen, demzufolge erhöht sich auch die Anzahl der Kinder in der Gruppe. Tagesmütter arbeiten oft alleine. Es gibt aber auch die so genannte Großtagespflege, in der ebenfalls zwei oder drei Tagesmütter in angemieteten Räumen zusammen arbeiten und sich also auch hier die Anzahl der Kinder dementsprechend erhöht.

Ich persönlich würde meine Entscheidung von einem ersten persönlichen Gespräch abhängig machen – und zwar nicht mit der Leitung der Einrichtung, sondern unbedingt mit der eventuell zukünftigen Betreuerin meines Kindes. Lassen Sie sich den Tagesablauf erklären, welche Angebote gibt die Erzieherin/Tagesmutter, wie individuell werden die Kinder wahrgenommen und wie werden die Kinder in den Mittagsschlaf begleitet. Vielleicht besteht sogar die Möglichkeit, dass Sie sich einen Vormittag in der Einrichtung oder bei der Tagesmutter zusammen mit Ihrem Kind anschauen. Dabei können Sie auch wunderbar beobachten, wie Ihrem Kind die zukünftige Betreuung gefallen würde.

Einen Vorteil allerdings hat die Krippe gegenüber der Tagesmutter – die Betreuung der Kinder ist im Krankheitsfall und auch im Urlaubsfall (ausgenommen sind Schließzeiten der Einrichtung) weiterhin abgedeckt.

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